Mit seiner Einrichtung aus den 70ern ist das Lange voll auf der Höhe der Zeit – und gemütlich dazu. Stammgast ist man bereits ab dem zweiten Besuch und wird entsprechend begrüßt. Die MitarbeiterInnen sind meist selbst Studenten und kennen so die Wünsche ihrer Gäste
Das Gros der Lange-Gäste stellen die äußerst diskussionsfreudigen Soziologen und Politologen. Die Gespräche sind hitzig, das Bier kühl. Zu oben genannten -ologen gesellen sich noch die Biologen, doch auch Historiker und Mediziner schätzen die lange’sche Atmosphäre. Auch die Kunstakademie ist vertreten. Eine Anthropologin, schreibt gerade ihre Diplomarbeit und erkor sich das Lange als Ort tiefer gehender Studien. Andere Studienrichtungen sind noch nicht so zahlreich vertreten, aber genauso herzlich willkommen. Schön zu sehen, wenn auch die fertigen Magistri und Doctori noch hin und wieder das Lange besuchen.
Ab Mitternacht halten dann auch die SchauspielerInnen aus Burg- und Josefstädter Theater Einzug im Lange. An sehr guten Tagen (Nächten) kommen auch noch die MimInnen aus dem englischen Theater. Schon vorgekommen, dass sich bekannte SchauspielerInnen mit studentischen Problemen konfrontiert sehen oder aber StudentInnen die Realität hinter dem Traumberuf „SchauspielerIn“ erfahren.
Die MusikerInnen nicht zu vergessen, von denen einige Stammgäste und gar nicht so unbekannt sind. Da wird schon einmal gejammt bis in die späte Nacht – oder bei steigender Stimmung bis in den frühen Morgen …
Die bunte Gästeschar will aber auch versorgt werden – u. a. mit offenen Bieren: dem Puntigamer Panther aus der Steiermark und dem vorarlbergischen Mohr. Da aller guten Dinge, dazu gehört nun mal Bier, drei sind, gibt’s außerhalb der Ferienzeit ein drittes. Dabei geht’s quer durch die Bundesländer: Hirter oder Villacher (Kärnten), Schlägl (OÖ) etc. International wird's mit einem guten „behmischen“ Bier.
Bier verlangt eine gute Unterlage. Jeden Dienstag wird's deshalb deftig: Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Fleischknödel mit Kraut, Gulasch, Faschierter Braten mit Beilage u.v.m.
Die Preise sind auf studentisch schmale Geldbörsen abgestimmt.
Die Gäste sollen die Abende angenehm in Gesellschaft verbringen und nicht mehr trinken, als ihnen für den Uni-Besuch am nächsten Tag gut tut.
Im Lange geht’s leger zu. Dort sagen alle DU zueinander.
Die Geschäftsführerin, selbst erst mit der Uni fertig, kennt die Probleme und hat ein offenes Ohr für vieles.
AUFREGENDE LOKALE GIBT ES GENUG, GEH INS LANGE!!

