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Wirtschaftsblatt Serie: Gut gelungener Leckerbissen
Der Name transportiert schon, was einen in Lauterach erwartet. Im Restaurant Guth überzeugt Thomas Scheucher in gutem Ambiente mit noch besseren Weinen und bestem Essen.
Eine Überraschung tut gut - oder wie man in Lauterach sagt: Guth. Wer das erste Mal im Restaurant Guth einkehrt, schmeckt vom äußerlichen Blickfang in keinster Weise, welch kulinarische Hochburg sich drinnen auftut. Der Rheintaler dagegen weiß von Haus aus, dass man bei Familie Scheucher gut einkehrt. Thomas Scheucher steht am Herd, Schwester Ulli und Mutter Gretl unterstützen ihn tatkräftig. Scheuchers Linie ist bodenständig, regionaltypisch: Die Fische holt er aus dem nur einen Steinwurf entfernten Bodensee, das (Rind-)Fleisch kommt aus dem Hinterland, dem Bregenzerwald. Scheucher betont aber, gerne auch in internationalen Revieren zu wildern. Auf der Karte schlägt sich das so nieder: Melonensalat mit zweierlei Thunfisch und Limonen-Safranaioli (€ 16) oder Bärenkrebs auf Erbsenpüree mit Safranfond und Kokosschaum (€ 16). Aus der Heimat glänzt Scheucher mit einem Entrecote mit jungen Bohnen und Rosmarinkartoffeln (€ 24) oder tischt jetzt das Ländle-Kalbsrückensteak (€ 27) mit Marchfelder Spargel und frischen Morcheln auf. Schlemmen kann man bei Guth auch mit den Augen. Das Restaurant ist großzügig angelegt, modern gestylt, schnörkellos schön, ohne kitschig aufzutragen. Gemütlich lockt auch der Garten, wenn es halt irgendwann einmal sommerlich wird.

Weinschätze heben

Wer in den schmucken Weinkeller eintaucht, kann bei den Scheuchers Schätze heben. Die Weinkarte ist gespickt mit den Tops aus Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Auch die nahe Schweiz grüßt mit Interessantem. Und wer sich über einen älteren Jahrgang traut - gereifte Weine sieht man leider viel zu selten auf Weinkarten -, der wird im Guth nicht nur mit einem attraktiven Preis konfrontiert, sondern hat ein Weinerlebnis der besonderen Art. Das Fazit ist kurz und Guth - schlechter soll es einem in diesem Haus nie gehen ...

(Quelle: Wirtschaftsblatt vom 03.06.2006, Text mit freundlicher Genehmigung von WirtschaftsBlatt Verlag AGwww.wirtschaftsblatt.at)

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Restaurant Guth

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