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Salzburg und seine Gourmet-Tempel
Salzburg ist nicht nur für ausländische Besucher eine Reise wert, auch Österreicher zieht es immer wieder in die traditionsreiche Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Kulturell hat die ehemalige fürsterzbischöfliche Residenzstadt erstaunlich viel zu bieten, beispielsweise haben die Salzburger Festspiele längst weltweiten Ruhm erlangt.
Auch die Esskultur kommt garantiert nicht zu kurz, neben den allseits bekannten Salzburger Nockerln locken vielfältige weitere Genüsse in den zahlreichen Gourmet-Tempeln der Stadt.

St. Peter Stiftskeller: das womöglich älteste Restaurant der Welt

Der St. Peter Stiftskeller steht für mehr als 1.200 Jahre gelebte Gastlichkeit, das geschichtsträchtige Gemäuer mit seinen 12 historischen Stuben bildet eine prächtige Kulisse für vielfältigen kulinarischen Genuss. Eingebettet in die Salzburger Altstadt, bietet sich das ausgefallene Restaurant für den gemütlichen Ausgang einer ausgiebigen Sightseeing-Tour an. Zur warmen Jahreszeit nehmen die Gäste auch gern im schattigen Innenhof des Gourmet-Tempels Platz, im Winter breitet sich hier ein stimmungsvoller Adventsmarkt aus. Die Speisekarte enthält regionale Kost und raffinierte Leckerbissen für Feinschmecker, dazu reichen die freundlichen Mitarbeiter hervorragende Weine. Die Preise liegen allerdings eher im gehobenen Bereich und das Restaurant ist derart gut besucht, dass sich eine vorherige Tischreservierung empfiehlt.

Cuisino: Speisen und Zocken im renovierten Barockschloss

Nur 15 Minuten Autofahrt trennen die Salzburger Innenstadt von Schloss Klessheim, dem berühmten Barockschloss mit integriertem Casino. Zur Spielbank gehört das Schlossrestaurant Cuisino, ebenfalls haubenprämiert und im stilvollen Ambiente. Erst 2015 kam dem Gebäude eine umfassende Renovierung zugute, hier mischt sich heute auf gekonnte Weise moderner Stil mit historischem Flair. Auch der Blick in die Speisekarte lohnt sich: Eine bunte Auswahl internationaler Gerichte konkurriert mit modernen österreichischen Speisen und sorgt dafür, dass die Gäste stets etwas Zeit benötigen, um sich zu entscheiden. Sowohl im Restaurant als auch in der Casino-Bar lockt außerdem ein reichhaltiges Getränkesortiment – und nicht zu vergessen: Im Anschluss an das Festmahl ist für jede Menge Unterhaltung gesorgt! Wer sich mit angenehm vollem Bauch an den Pokertisch wagt, setzt sich vorher besser mit den grundsätzlichen Kartenwerten auseinander, um nicht nur beim Essen zu punkten. Denn eines ist gewiss: Gutes Essen lockt auch immer gute Spieler in die Räumlichkeiten des Schlosses.

Esszimmer: Spitzenküche am flackernden Kaminfeuer

Der Name dieses Restaurants verspricht bereits angenehme Behaglichkeit und tatsächlich finden die Gäste sich in warmen, edlen Räumen wieder, die zum längeren Verweilen einladen. Die Küche wartet immerhin mit einem Michelin-Stern und 3 Hauben nach österreichischem Bewertungssystem auf. Am Herd tummelt sich der Spitzenkoch Andreas Kaiblinger, gemeinsam mit seinem Team fertigt er anspruchsvolle Menüs für Menschen, die nicht nur Hunger, sondern auch einen gehobenen Geschmack mitbringen. Im Sommer öffnet die stilvoll gestaltete Terrasse, während im Winter ein romantisches Kaminfeuer brennt. Wem es hin und wieder nach Pfirsich-Erdbeersalat mit Salbei oder Kalbshaxerlraviolo gelüstet, befindet sich exakt am richtigen Platz. Schlemmen wie Gott in Österreich und relaxen wie im eigenen Wohnzimmer: Das hat hier Tradition!

Brandtners Paradoxon: Mobile Küche wird schließlich sesshaft

Stefan Brandtner ist in Salzburg sprichwörtlich in aller Munde, der Szene-Gastronom machte sich mit seinen Pop-Up-Restaurants einen wirklich guten Namen. Im Nonntal zwischen Unipark und Mönchsberg scheint er nun endlich sesshaft geworden zu sein, jedenfalls existiert Brandtners Paradoxon nun doch schon seit ungewöhnlich langer Zeit. Aber der Gourmet-Nomade kann es trotzdem nicht lassen, er sucht immer wieder die Veränderung und gestaltet deshalb regelmäßig die Innenräume sowie die Speisekarte um. In diesem Restaurant serviert das Küchenteam seine Speisen selbst, Kellner wurden erst gar nicht angestellt. Neben aller Gastronomiekunst schmeckt den Gästen auch das Essen vorzüglich, das sich häufig in Form von spektakulär gestalteten Gerichten präsentiert. Brandtner erzählt gern die Hintergrundgeschichte zu seinen kulinarischen Köstlichkeiten, sodass sich ein umfassendes Programm ergibt, das durch die vorherrschende herzliche Atmosphäre eine optimale Ergänzung findet.



Wie die historische Stadt Salzburg Moderne und Tradition in sich vereint, so präsentieren sich auch ihre Gourmet-Restaurants: abwechslungsreich, traditionell und zukunftssicher. Die Freude an richtig gutem Essen steht ganz klar im Mittelpunkt, doch daneben kommt die Atmosphäre garantiert nicht zu kurz. Hier gilt eben noch: Der Genuss kommt zuerst!

(KK 02/17, foto credit: Salzburgernockerl: Salzburg Tourismus Dr. Bernd Gross; Schhloss Klessheim: Andreas Weigel; Seafood: Maxpixel)

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