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Ausgefallene Sehenswürdigkeiten in Wien
Wien ist eine schöne, interessante und kulturell vielseitige Stadt, die junge und ältere Touristen zu begeistern weiß. Geprägt von einer noch immer anhaltenden Kaffeehauskultur, die zum Anhalten und Genießen einlädt, gibt es in Wien jedoch auch ganz besondere Sehenswürdigkeiten, die nicht verpasst werden sollten.


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Das Hundertwasserhaus in Wien ist berühmt und ein Touristenmagnet, aber die Jugendstiltoilette am Graben kennt nicht jeder.



Besondere Museen

Es gibt Museen, die wohl jeder noch aus der eigenen Schulzeit kennt. Und es gibt Museen, wie Wien einige von ihnen hat. Hier werden die nicht typischen Kunstwerke zur Schau gestellt, nein, hier werden ganze Geschichten erzählt. Teils unterhaltsam, teils auch makaber:
- Fälschermuseum - das Museum befindet sich gegenüber des Hundertwasserhauses und macht nichts anderes, als gefälschte Kunstwerke auszustellen. Plagiate, Kopien, Stilfälschungen und Verfälschungen warten auf die Besucher.
- Foltermuseum - wie hat sich das Rechtssystem in Österreich entwickelt? In einem unterirdischen Schutzbunker des Flakturms können Besucher die Entwicklung von der Antike bis zur heutigen Zeit sehen
- Hanfmuseum - im Hemp Embassy Vienna können Besucher die Hanfpflanze in all ihren Facetten kennenlernen und einen Einblick in all die Anwendungsgebiete erhalten.
- Mistmuseum - im klassischen Sinne ist dies kein Museum, doch die Führungen zeigen einen Einblick in die moderne Abfallwirtschaft.

Ausgefallene Restaurants

Nach einem langen Tag mit Stadtbesichtigungen, Kaffeehausbesuchen und der einen oder anderen Einkehr in ein Museum ist es unmöglich, dass sich der Magen nicht zu Wort meldet. Aber wie wäre es, den Hunger nicht in einem gewöhnlichen Restaurant zu stillen, sondern die Speisen in besonderer Weise einzunehmen? Hier könnte das gehen:
- Erlebnisdinner - auch in Wien gibt es das Dinner in der Dunkelheit. Das Restaurant Vier Sinne liegt im 16. Bezirk und reicht ein 4-Gänge-Menü in der Dunkelheit. Es ist eine Voranmeldung nötig.
- Bistro mit Schnecken - im Gugumuck Bistro werden die Schnecken gereicht, die es sonst überwiegend in teuren Spitzenrestaurants gibt. Das kleine Bistro bietet einen schönen Ausblick auf den Hof und das zugehörige Schneckenfeld und bietet Gästen jeweils an drei Freitagen des Monats die Chance auf Sechs-Gänge-Menüs der besonderen Art. Auch hier ist eine Reservierung notwendig, da das Bistro nur dreißig Plätze hat.
- Essen in der Katzenhöhle - im Katzenkaffeehaus dreht sich alles um die Vierbeiner, die auch im Schankraum zwischen, über und unter den Tischen durchlaufen und über Klettersteige klettern. Kulinarisch gibt es Kuchen, Tee, Säfte und natürlich Streicheleinheiten
- Rollercoaster - dieses Restaurant ist absolut familienfreundlich und wohl eines der bekanntesten ungewöhnlichen Restaurants. Die Speisen werden via Tablet bestellt und über eine Achterbahn mit Loopings gleich zum Gast geschickt. Getränke werden vom Roboter gemixt und abgeschickt. Abgerundet wird das ganze Spektakel durch eine Lichtshow.

Weitere Sehenswürdigkeiten der besonderen Art

Manche dieser Sehenswürdigkeiten stehen sogar in klassischen Reiseführern, andere gelten als kleine Geheimtipps:
- Jugendstiltoilette – 1905 wollte Wien die hygienischen Zustände der Stadt verbessern und erbaute dafür freie Toiletten. Die Jugendstiltoilette gehört zu ihnen. Heute geschlechtergetrennt befindet sie sich »Am Graben«, steht unter Denkmalschutz und ist weiterhin in Betrieb. Der Eintritt kostet 50 Cent, dafür erleben Besucher nicht nur eine Zeitreise hinein in ein stilles Örtchen mit Glas, Messing und Eichenholz, sondern einen sauberen Toilettenbesuch.
- Sternwartepark - im 18. Bezirk befindet sich die Fakultät für Astronomie und Astrophysik. Das gesamte Gebäude erscheint mystisch und auch der Park ein wenig gruselig.
- Alberner Hafen - er ist nicht ganz leicht zu erreichen, doch bietet er die Gelegenheit für Ruhe und Entspannung. An der Grenze zu Schwechat liegt dieser Ort, der mit einer absolut gespenstischen Ruhe zu überzeugen weiß.
- Krypt - diese Bar in der Wasagasse ist gut versteckt und ein echtes Highlight. Die Bar liegt acht Meter unter der Erde und hinein kommt nur, wer die Klingel findet. Das Kellergewölbe wurde wunderbar hergerichtet, sodass die Bar auch dem Auge etwas bieten kann.

Fazit – Wien einmal anders erleben

(kk 02/19, fotos: cafe central: ©Christiane Conzen_pixelio.de/ hundertwasserhaus: ©pixabay)

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