Österreich Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
Navigation:

Link teilen
Rezepte
Österreichische Rezepte aus den Schätzen der Natur
Ein herrlicher Sommer 2018 geht nun zu Ende! Wie traumhaft konnten wir rund um die Berge und Seen in Österreich doch die warmen Sonnenstrahlen und das mediterrane Klima genießen. Sind die Weinbauern in Österreich nicht besonders glücklich über diese reichhaltige Ernte 2018? Ja – ohne Zweifel wird der Wein 2018 ganz besonders vollmundig schmecken.
Damit nicht genug: Alle Obstbauern erfreuen sich einer mehr als reichhaltigen Birnen-, Zwetschgen- und Apfelernte. Welche regionalen Köstlichkeiten können nicht nur österreichische Hausfrauen aus diesen Schätzen der Natur dabei kreieren? Die regionale Küche überzeugt mit Kaiserschmarren, Apfelstrudel, Zwetschgendatschi und Co. Ist diese facettenreiche Gemüse- und Obsternte 2018 nicht perfekt dafür geeignet, dass Sie sich mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Österreich verwöhnen lassen?

Österreich ist viel mehr als Tafelspitz, Wiener Schnitzel und Sachertorte. Wie Sie die herrlichen Schätze aus der Natur, die wir 2018 in allen Facetten genießen, in die kreative Küche mit einbauen dürfen, zeigen wir Ihnen in unseren einzigartigen Rezept-Ideen. Wetten, mit unserem Gaumenschmaus der besonderen Art werden auch Sie Ihre Gäste so richtig verzaubern?

Kaiserschmarren aus Österreich

Traditionell gilt Österreich als das Land der kaiserlichen Hoheit. Was macht die Süßspeise aus Österreich, die „alles andere als ein Schmarren ist“, aus? Der Kaiserschmarren ist eine Mehlspeise aus Eiern, Zucker und etwas Mehl zubereitet. Dabei werden die Eidotter mit Zucker schaumig geschlagen und am Schluss der Eischnee untergehoben. Die „tuffige“ Eiermasse wird gern mit Rosinen veredelt und in einer heißen Pfanne mit Butter ausgebacken.

Jeder Koch könnte auch einen großen Pfannkuchen aus der Masse zaubern. Der Kaiserschmarren hingegen besteht aus einzelnen, kleinen, süßen Kuchen, die heiß aus der Pfanne gebacken serviert werden. Was ist die Krönung dieser Süßspeise?

Gerne wird der Kaiserschmarren mit Zwetschgen-Röster oder Pflaumenmus serviert. Schon kommt die reichhaltige Obsternte 2018 mit ins Spiel.

Zwetschgen-Röster oder Mus aus Pflaumen

Wir alle in Österreich finden in den Obstgärten hängende Äste von Zwetschgen- und Pflaumenbäumen vor. Wohin nur mit den vielen, dicken Früchten, die an den Ästen hängen? Ganz einfach – verarbeiten Sie diese zum Kompott oder Mus. Für Kompott (Röster) einfach alle Früchte waschen, entkernen und halbieren. Nun in wenig Wasser das Obst mit Zimt, Zucker und etwas Zitronensaft kurz aufkochen, kalt stellen. Zwetschgen-Röster kann als süße Beilage zu Fruchtknödeln, zum Kaiserschmarren oder zum Germknödel serviert werden.

Ist die Herstellung von Pflaumenmus genauso einfach? Ja – hier gehen Sie genauso vor, allerdings kann das Kompott noch weicher gekocht werden. Im Anschluss wird es fein gemixt oder püriert. Wer alle Schalen der Zwetschgen entfernen will, streicht das Fruchtpüree durch ein feines Sieb. Wozu schmeckt Pflaumenmus ganz hervorragend? Natürlich kann das Fruchtmus zu allen Süßspeisen in Österreich serviert werden. Allerdings dient Pflaumenmus auch zur Beimischung im Joghurt als Frühstücks-Highlight oder zur Veredelung aller Desserts.

Wiener Schnitzel – unvergesslicher Genuss

Nicht nur in vielen Restaurants rund um Wien genießen viele das traditionelle Fleischgericht. Zum typischen Wiener Schnitzel wird ein Erdäpfelsalat serviert. Wodurch zeichnet sich das knusprige Gericht aus?

Am besten klopfen Sie das Kalbfleisch sehr dünn, um die Panade aus Ei und Semmelbröseln möglichst großzügig verteilen zu können. Die dünnen, gut panierten Kalbfleisch-Stücke werden nur in einer fettreichen Pfanne ausgebacken. Der Knusper-Spaß kann, wenn das Fleisch kurz und kross angebraten ist, sofort heiß aus der Pfanne serviert werden. Das traditionelle Wiener Schnitzel wird mit Preiselbeeren und Zitronenscheiben angerichtet.

Natürlich findet man auch Varianten aus Schweinelende, die zur Zubereitung des Wiener Schnitzels verwendet wird.

Beilage – der Erdäpfelsalat

In Österreich wird die Kartoffel als Erdapfel bezeichnet. Somit wird der klassische Erdäpfelsalat mit Essig, Öl, Brühe, Pfeffer, Salz und ein paar Zwiebeln zubereitet. Welche Abwandlungen schmecken hervorragend im Kartoffelsalat? In diesem Jahr fällt die Gurkenernte in den Gemüsegärten in Österreich besonders reichhaltig aus. Schmeckt der Erdäpfelsalat mit Gartengurken nicht leicht und frisch?

Ja – ganz hervorragend können Sie so eine gesunde Beilage zum Wiener Schnitzel kreieren. Wie funktioniert´s? Schälen Sie die Gartengurke und entkernen Sie diese. Danach kleine Scheiben aus der Gurke schneiden und unter den noch warmen Kartoffelsalat (mit Fleischbrühe zubereitet) mengen. Wie schenken Sie dem Erdäpfelsalat die perfekte Krönung? Verwenden Sie feinste mediterrane Kräuter wie Petersilie oder Dill. Diese grünen, frischen Kräuter sehen nicht nur dekorativ im Salat aus, sondern sorgen auch für das ganz besondere Geschmackserlebnis.

Salzburger Nockerl mit Kompott

Das wohl traditionellste Gericht aus Salzburg sind die im Rohr gebackenen Nockerl. Sie werden noch warm serviert und dienen als süße Hauptmahlzeit oder als reichhaltiges Dessert. Aus einer sehr lockeren Eiermasse mit Zucker entsteht hier ein tuffiger Kuchen, der mit Puderzucker verfeinert wird und herrlich-leicht schmeckt.

Hierbei wird der Eischnee steif geschlagen und unter die Schaummasse aus Zucker und Eigelb vorsichtig unterhoben. Danach kann Mehl und Backpulver unter die Eiermasse gemengt werden. Wichtig ist dabei, dass die Eiermasse nicht in sich zusammenfällt, so entstehen die typisch lockeren, leichten Nockerl. Wer möchte, kann etwas Fruchtmark oder Kompott vor den Backen in die Mitte der Eiermasse setzen. Welche Spezialität als Frucht-Kompott servieren wir besonders gern zu den Salzburger Nockerl?

Apfel-Holunder-Kompott

Die Holunderbeeren hängen im Herbst 2018 an allen Waldbüschen. Warum sind Holunderbeeren so gesund? Die schwarze Beere ist reich an Vitamin C und Eisen. Holunderbeeren schützen vor Erkältung und stärken die gesamten Abwehrkräfte.

Für das Apfel-Holunder-Kompott waschen Sie die gepflückten Holunderbeeren und kochen Sie diese auf. Danach die gut ausgekochten Beeren durch ein Sieb streichen, so wird der Holunderbeerensaft ohne Kerne weiterverarbeitet.

In den schwarz-roten Saft können nun geschälte, entkernte, feine Apfelstücke gegeben werden. Fügen Sie diesem Fruchtgemisch nun Zucker, Zimt und etwas Zitronensaft hinzu, bevor Sie es aufkochen. Die Äpfel verfärben sich dunkelrot in dem reichhaltigen Saft aus Holunderbeeren. Das sieht nicht nur lecker und fein aus, sondern schmeckt auch vollmundig und saftig-süß.

Abwandlung: Holunderbeeren lassen sich perfekt mit Birnen oder Zwetschgen kombinieren. Wer möchte, kann das Kompott einwecken und im Winter den warmen Früchte-Spaß zu süßen Aufläufen aller Art genießen.

Serviettenknödel – beste Resteverwertung für Weißbrot

Was wäre nur Österreich ohne Semmel- oder Serviettenknödel? Hier können Semmeln, die nicht mehr gegessen werden, in kleine Würfel geschnitten werden. Es eignen sich zur Resteverwertung auch Weißbrot oder andere trockene Brotsorten. Wie gehen Sie bei der Zubereitung des Knödelteiges vor? Bitte einfach das trockene Brot in Würfel schneiden. Geben Sie frische Eier hinzu und übergießen Sie die Brotwürfel mit heißer Milch. Würzen Sie den Teig mit Petersilie, Pfeffer und Salz. Wer möchte, kann gebratene Zwiebelwürfel in den Teig mengen. Was ist nun der Unterschied zwischen Serviettenknödeln und Semmelknödeln?

Ganz einfach: Bei Semmelknödeln formen Sie kleine, runde Knödel, die Sie im Salzwasser aufkochen. Bei Serviettenknödeln rollen Sie die Knödelmasse in einer länglichen Form in ein Geschirrtuch. Die „lange Wurst“ wird nun an den Enden zusammengebunden und ebenso wie die Knödel in heißem Salzwasser gar gekocht. Im Anschluss schneiden Sie die Serviettenknödel in Scheiben, während die runden Semmelknödel frisch aus dem Wasser auf den Tellern landen.

Was schmeckt hervorragend zu diesen traditionellen Knödeln?
Pilzragout

Die Pilzsaison ist längst eröffnet. Sie finden frische Schwammerl wie Steinpilze, Pfifferlinge und Braunkappen in allen Wäldern von Tirol und Co. Wer Pilze sucht, ist sportlich unterwegs. Mehr Tipps zum Thema Sportwetten finden Sie hier: Sportwette.net

Die gesammelten Pilze werden nun geputzt und in einer Pfanne mit Zwiebeln angebraten. Gießen Sie jetzt die angebratenen Waldpilze mit Wasser auf. Sie können Saucenbinder oder Stärke zur Bindung des Pilzragouts verwenden. Je nachdem, wie flüssig Sie das Pilzragout zu den Knödeln servieren möchten, kann nun mit Sahne oder Creme Fraiche das Ragout veredelt werden.

Wetten, dass der vollmundige Geschmack der frischen Waldpilze alle Gäste begeistert? Natürlich sollte das Ragout unter Flüssigkeit nur einmal kurz aufkochen, damit die Pilze Ihren intensiven Geschmack behalten. Welche Kräuter passen zum Pilzragout? Frische Gartenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder auch ein Hauch von Thymian oder Salbei runden das Pilzragout fein ab.

Mit den Knödeln serviert wird dieses leckere, biologisch wertvolle Gericht nicht nur Veganern und Vegetariern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Frische Schätze aus der Natur sowie die Verwendung von trockenem Brot unterstützen in vollem Maße das Thema Nachhaltigkeit.

Fazit

Guten Appetit mit den österreichischen Spezialitäten. Diese Gaumenfreuden mit den Schätzen der Natur liegen voll und ganz im Trend der Zeit.

(kk, 10/18, fotos ©pixabay)

Userkommentare:
Neuen Kommentar zu Artikel posten 0 Kommentare


Auf dieser Seite werben   (c)2018 unidata geodesign gmbh, AGB, Datenschutzerklärung, Informationspflicht lt. TK-Gesetz