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Kann man trotz Allergien den schattigen Garten bei Wirt genießen? Na Klar!
Pollenallergiker haben es im Frühjahr und im Sommer bisweilen recht schwer: Sie fühlen sich im Freien einfach nicht wohl. Aber auch Menschen, die extrem empfindlich auf UV-Strahlung reagieren oder die allergische Reaktionen auf Insektenstiche kennen, trauen sich oft nicht, gastronomische Angeboten im Freien zu nutzen. Ein paar einfache Maßnahmen machen den liebevoll hergerichteten Außenbereich des Lokals jedoch auch für alle AllergikerInnen zu einem angenehmen Aufenthaltsort.

Wenn AllergikerInnen

um einen Platz in einem geschlossenen Raum bitten, tun sie das meist nicht, weil sie das Essen im Freien unangenehm finden, sondern als Vorsichtsmaßnahme, um trotz Allergie in Ruhe speisen zu können. Bei Heuschnupfen sind die Symptome zwar oftmals recht harmlos, können aber auch bis hin zu lebensbedrohlichen Asthma-Anfällen gehen. Sie können Ihren Gästen schon helfen, indem Sie mehrmals am Tag auch die Tische abwischen, die nicht besetzt sind, und den Boden im Außenbereich von Blüten und Blütenstaub befreien. Deutlich gefährliche sind allergische Reaktionen in Folge von Insektenstichen: In der Regel sind die Atemwege betroffen, und der Zustand kann schnell lebensbedrohlich werden. Die meisten AllergikerInnen haben für diese Art von Notfall einen Autoinjektor dabei. Gastronomen können für solche Situationen auch freiverkäufliche Allergiemittel im Erste Hilfe-Koffer haben, um die Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes zu überbrücken. Sie sollten jedoch nichts ohne die Zustimmung des Gastes verabreichen, da Sie schlimmsten Falls eine weitere allergische Reaktion hervorrufen können. Etwas harmloser verläuft die als Sonnenallergie oder Mallorca-Akne bekannte Allergie, bei der es sich um extrem gerötete und entzündete Hauthandelt. Diesen Gästen hilft schon das simple Aufspannen eines Sonnenschirms, damit Sie den für sie gefährlichen Strahlen nicht ausgesetzt sind.

Insektenfreie Zonen aufbauen

Gelsen sind bevorzugt da, wo Wasser in der Nähe ist. Außerdem lieben sie den Duft von schwitzenden Menschen und von CO2 in der Atemluft. Und sie werden von Körperwärme angezogen. Gegen die Plagegeister helfen spezielle Duftbarrieren. Es gibt einige pflanzenbasierte Stoffe wie beispielsweise Transfluthrin und d-Allethrin, die Mücken nicht mögen. Die Stoffe sind für den Menschen ungefährlich. Werden sie in Echtwachs gelöst und das Ganze als Kerze verarbeitet, können diese als Dekoration der Außentische dazu verwendet werden, Stechmücken fern zu halten. Schwieriger ist das bei Wespen. Die sind nämlich in der Regel sehr hartnäckig, wenn sie an ihr Futter gelangen wollen. Salzige und süße Speisen ziehen sie besonders an. Auch hier lässt sich leicht Abhilfe schaffen: Stellen Sie ein Fässchen „Wespen-Stop“ auf jeden Tisch. Die Gäste riechen davon nichts und können ungestört ihren Aufenthalt genießen. Sollten Sie ein Wespennest an Ihrem Hause entdecken, sollte es von Fachleuten entfernt werden.

Hilfe für den Notfall

Kommt es zu einer schweren allergischen Reaktion, muss schnell reagiert werden. In jedem gastronomischen Betrieb muss es einen ausgebildeten Ersthelfer geben. Jeder angestellte muss darüber informiert sein, wer im Notfall Hilfe leisten kann. Außerdem ist es natürlich unerlässlich die Feuerwehr bzw. einen Notarzt anzufordern, damit der oder die Betroffene schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht und professionell versorgt werden kann.

(kk 05/18, Foto "Ähre": ©M. Großmann / pixelio.de)

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