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Dieses Essen macht „scharf“ – Aphrodisierende Lebensmittel
Zwar stehen sie in kaum einem Restaurant im Fokus, doch aphrodisierende Lebensmittel konnten ihre Wirkung tatsächlich bereits in wissenschaftlichen Studien unter Beweis stellen. Doch welches Essen ist dazu in der Lage, die Lust auf Sex tatsächlich zu steigern?
Zunächst sei darauf verwiesen, dass aphrodisierende Lebensmittel nicht generell als Wundermittel gelten sollten. Zwar konnte in wissenschaftlichen Studien ihre starke Wirkung bereits in manchen Facetten nachgewiesen werden, doch sie sind dennoch nicht mit den Medikamenten zu vergleichen, welche der Markt in diesem Segment bereits bietet. Die Entspannung der Gefäße, die Steigerung der Empfindsamkeit oder das Anregen des Kreislaufs sind allerdings handfeste Belege dafür, dass sich der Verzehr dieser ausgewählten Lebensmittel durchaus positiv auf die Libido auswirken kann. Es lohnt sich demnach allemal, einen Blick auf die verfügbaren Möglichkeiten zu werfen, welche in dieser Hinsicht verfügbar sind. Weitere interessante Artikel zu diesem Thema sind auch auf dem Blog der Seitefremdgehen-69.at zu finden.

Ein echter Scharfmacher

Das erste aphrodisierende Lebensmittel, welches wir Ihnen vorstellen möchten, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Scharfmacher. Wer sein Essen mit Chili würzt, kann im Anschluss durchaus auf ein gesteigertes Empfinden im Bett hoffen. Dies hängt zum einen mit den verschiedenen Opiaten zusammen, die im Anschluss an den Verzehr von Chili verstärkt ausgeschüttet werden. Diese sind dafür bekannt, die Sinne zu stimulieren und dadurch für ein ganz besonderes Erlebnis zu sorgen. Weiterhin konnte die Wissenschaft bereits die verstärkte Durchblutung der Schleimhäute nachweisen, die der Verzehr von Chili mit sich bringt. Da dem Essen jedoch mehrere Schoten beigefügt werden müssten, um diesen Effekt tatsächlich zu spüren, sollte sogleich eine gewisse Affinität für scharfes Essen vorhanden sein.

Die Wirkung der Muskatnuss

In vielengehobenen Lokalen in Österreich finden sich zahlreiche Gerichte auf der Speisekarte, welche mit etwas Muskat verfeinert wurden. Schon seit dem 16. Jahrhundert macht sich dieses Gewürz in Europa einen Namen, was auch mit seiner anregenden bis berauschenden Wirkung zu tun hat. Eigentlich ist es jedoch nur das in der Muskatnuss enthaltene Myristicin, welches für die Luststeigerung verantwortlich ist. Während jedoch bereits fein geriebene und abgepackte Muskatnüsse diesen Effekt eher gering ausfallen lassen, ist es die frische Muskatnuss, die eine deutliche Wirkung in sich trägt. Selbst wenn Muskat mit dem Ziel eingesetzt wird, die Libido zu steigern - Sie sollten es nicht auf die Spitze treiben. Bei einer zu hohen Dosierung kann das Gewürz unter anderem zu Magenverstimmungen und Kopfschmerzen führen.

Austern und andere Meeresfrüchte

Wohl kaum ein anderes aphrodisierendes Lebensmittel kann auf eine so lange Tradition in diesem Bereich zurückblicken, wie die Meeresfrüchte. Schon die alten Römer waren der Überlieferung nach davon überzeugt, damit ihre Libido anzuregen. Später erlangten speziell Austern durch eine besondere Legende den Ruf, Männern im Bett auf die Sprünge zu helfen.

Der legendäre Casanova schwor demnach auf ein allmorgendliches Frühstück, bestehend aus ganzen 50 frischen Austern. Diese waren seiner Meinung nach für seine besondere Standhaftigkeit in der Welt der Damen verantwortlich.
Inzwischen konnte die Wissenschaft zumindest einen wahren Kern an den alten Geschichten entdecken. Tatsächlich sorgt das in den Austern enthaltene Zink dafür, dass der Testosteronspiegel des Mannes bei regelmäßigem Verzehr steigt. Doch auch günstigere Meeresfrüchte, die es in jedem Supermarktregal zu kaufen gibt, können diesen Zweck erfüllen. Demnach muss der Rückgriff auf diese besondere Wirkung nicht gleich eine ungeheure finanzielle Belastung für die eigene Person bedeuten.

Der Alkohol

Heftig wird darüber gestritten, ob auch die aphrodisierende Wirkung des Alkohols ausreicht, um in eine solche Liste aufgenommen zu werden. Obwohl es sich zweifelsfrei um kein Lebensmittel handelt, regt der Stoff die Lustzentren im Zwischenhirn an. Ein weiterer gerne genutzter Effekt ist der Abbau von natürlichen Hemmnissen, die es so manch schüchterner Person leichter machen, sich dem Partner zu nähern. Da die Wirkung mit einem Glas zu viel allerdings ins Gegenteil umschlagen kann, sollte die Substanz mit Vorsicht genossen werden.

(KK 09/17, fotos:M.Großmann/pixelio.de u. Michaela Schmidt-Meier/pixelio.de)

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